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    „Plakate vor der Staatskanzlei wirken besser als ein Schreiben des Generalbevollmächtigten“

    Die Handelsblatt-Jahrestagung Restrukturierung hat auch in diesem Jahr ein wahres Stakkato an Themen geliefert. Vom Umgang mit Gewerkschaften über gute und schlechte Eigenverwaltungen bis hin zu dem großen Thema ESG – eine Vielzahl an Themen wurden teils pointiert, teils in zu kurzen Ausschnitten vorgetragen, um dem engen Zeitregime gerecht zu werden. Wir rekapitulieren die wichtigsten Themen der Veranstaltung in gewohnter Weise mit Prof. Dr. Lucas F. Flöther und Stefan Sanne und erfahren von der neuen Stärke der Gewerkschaften, warum Laufschuhe nicht immer in das Businessgepäck kommen und welche Entwicklungen sich im Restrukturierungsmarkt abzeichnen.

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    „Die Winterschlaf-Bären von heute sind die Insolvenzfälle von morgen“

    Gemeinsam mit Frau Prof. Dr. Nadine Kammerlander, Lehrstuhlinhaberin für Familienunternehmen an der WHU-Otto Beisheim School of Management in Vallendar und ehemalige McKinsey-Beraterin, diskutieren wir die Anpassungsfähigkeit, Veränderungsbereitschaft und die Krisenresilienz deutscher Familienunternehmen. Wir erfahren, warum Familienunternehmen anders ticken und warum die Risikobetrachtung bei einem Familienunternehmer häufig ein „one shot game“ in der Spieltheorie entspricht. Wir diskutieren über neue Herausforderungen im Zusammenhang mit ESG und erfahren, warum sich Familienunternehmer in die Gruppe der Chamäleons und der Winterschlaf-Bären teilen.

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    Podcast „Zukunft Familienunternehmen“ mit Nadine Kammerlander: https://podcast212ec4.podigee.io/

    Studie von Nadine Kammerlander (WHU) und FTI Andersch: „Wie Familienunternehmen die Krise meistern

    „Die Juckepunkte müssen vorher bekannt sein.“

    Mit Rechtsanwalt Dr. Stefan Weniger (Restrukturierungspartner) und Rechtsanwalt Silvio Höfer (Anchor Rechtsanwälte) diskutieren wir anlässlich des 10-jährigen ESUG-Jubiläums die Veränderungen der Sanierungskultur. Konkret schauen wir uns, zusammen mit den Vorstandsmitgliedern des Forum 270 e.V., die Anforderungen und Grenzen der Eigenverwaltung an. Wir erfahren, warum es wichtig ist, vorher die „Juckepunkte“ des Falls zu kennen, um auch erfolgreich in der Eigenverwaltung zu sein. Einer dieser Punkte sind oftmals Haftungsansprüche gegen Geschäftsführer und Gesellschafter. Kontrovers diskutieren wir, ob diese eine Eigenverwaltung ausschließen. Wir sprechen aber auch über die Schwierigkeiten und Auswirkungen des Ukraine-Konflikts: wie kann eine Fortbestehensprognose jetzt erstellt werden? Und wie sieht dahinter die Sanierung aus? Auch das Thema erneuter Staatshilfen sparen wir nicht aus.

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    Der „Last Minute Deal“ als Co-Investor 

    In dieser Folge diskutieren wir ausführlich den spannenden Fall, wenn überraschend ein zweiter Investor auf den (Restrukturierungs-)Plan tritt. Dazu sprechen wir mit dem Investmentspezialisten Benedikt Ziehensack (Silvercourt Capital Partners) und dem Restrukturierungsanwalt Dr. Alexander Höpfner (AC Tischendorf) über die Rolle der Finanzinvestoren in verschiedenen Restrukturierungsszenarien. Wir erfahren von Benedikt Ziehensack mehr über die angelsächsische Sichtweise auf internationale und deutsche Restrukturierungssituationen. Alexander Höpfner kann hierzu aus dem Nähkästchen plaudern, denn er war es, der den Zweitinvestor im StaRUG-Verfahren „eterna“ beraten hat. Unsere Gäste sind sich darin einig, dass zwar die Konkurrenzsituation zwischen verschiedenen Investoren gewollt ist, kurzfristige Einstiegsszenarien aber nur konsensual gelöst werden können.

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    „Im Grunde war es so wie bei Schrödingers Katze“

    Dr. Matthias Hofmann hat als Restrukturierungsbeauftragter im StaRUG-Verfahren der Eterna Mode Holding GmbH nicht nur juristisches Neuland betreten. Auch in technischer Hinsicht wurde mit dem Restrukturierungsgericht in München Neues ausprobiert. Er erläutert uns, warum die Planbetroffenenversammlung und deren Leitung den Beteiligten Kopfzerbrechen bereitet hat und warum er hierbei an Schrödingers Katze denken musste. Schließlich erfahren wir mehr von ihm über die Herausforderungen als Restrukturierungsbeauftragter der ersten bekannt gewordenen Sanierung einer kapitalmarktfinanzierten Gesellschaft mit den Instrumenten des StaRUG.