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    „Wir werden noch dankbar sein, mit Betriebsräten und Gewerkschaften Lösungen zu finden“

    Für Burkard Göpfert – Partner der Arbeitsrechtsboutique KLIEMT.Arbeitsrecht – bleibt die größte Herausforderung der zunehmende Mangel an Menschen in allen Positionen. Daran ändern auch die aktuellen Kostenexplosionen nichts.

    Wie können Unternehmen diese Herausforderung meistern? Wie verändert die Digitalisierung arbeitsrechtliche Restrukturierungen?

    Gemeinsam mit Burkard richten wir den Blick auch auf Unternehmensumstrukturierungen, die ganze Regionen betreffen. Welchen Wert hat der soziale Frieden in diesen Situationen, aber auch darüber hinaus? Wo stehen Arbeitnehmervertretungen heute und wo liegen ihre Chancen in der Zukunft? Burkard gibt uns interessante Einblicke in die Welt des kollektiven Arbeitsrechts.

    „Wahnsinnig spannend wird es, wenn ESG mit den Covenants verwoben wird“

    Mit den McKinsey-Partnern Timo Kamp und Stefan Kemmer diskutieren wir in dieser Folge ausführlich die Auswirkungen von ESG auf aktuelle und zukünftige Restrukturierungen. Wir schauen auf den Urknall der Nachhaltigkeit im Jahr 1972 und den breiten Druck der gesellschaftlichen Debatte auf Unternehmensentscheider aller Ebenen. Stefan und Timo erläutern die Entwicklungen auf der Investorenseite und verdeutlichen den Umfang der bereits stattfindenden Verschiebung zu „grünen“ Investitionen. Wie verhält es sich mit den Bewertungskriterien für „braune“ und „grüne“ Unternehmen? Außerdem klären wir die verschiedenen Dimensionen die eine ESG-konforme Unternehmens(neu)ausrichtung beinhalten kann.

    An konkreten Beispielen zeigen Timo und Stefan, dass bereits heute ESG-Themen in Restrukturierungen eine Rolle spielen.

    Mehr Infos hier: www.restruct.law

     

    Shownotes:

    McKinsey & Company / Climate Change Report https://www.mckinsey.com/business-functions/sustainability/our-insights/the-net-zero-transition-what-it-would-cost-what-it-could-bring

    McKinsey & Company / Climate Change https://www.mckinsey.com/featured-insights/climate-change

    Club of Rome: https://www.clubofrome.org

    Club of Rome Deutschland: https://clubofrome.de

    Club of Rome: “The Limits to Growth”: http://www.donellameadows.org/wp-content/userfiles/Limits-to-Growth-digital-scan-version.pdf

    Gaya Herrington: The Limits to Growth model: still prescient 50 years later https://www.clubofrome.org/publication/earth4all-ltg-model/

     

    „Das ist Insolvenzlyrik, keine brauchbare Handlungsanweisung“ (Teil 2)

    Im zweiten Teil unserer Doppelfolge mit Prof. Dr. Godehard Kayser zum Thema der Neuausrichtung der Vorsatzanfechtung widmen wir uns eingehend einer ganzen Reihe unbestimmter Rechtsbegriffe der neuen Senatsrechtsprechung. Deren Ausgestaltung wird für die Praxis noch einige Herausforderungen bereithalten, wenn es auf den entsprechenden Tatsachenvortrag in einem Prozess ankommt. Prof. Kayser zeigt, dass zukünftig alles von einer eigenen Erklärung des Schuldners abhängig sein könnte. Oder kommt es dann doch wieder auf Indizien an, die die neue Senatsrechtsprechung gerade beseitigen wollte? Die Ausführungen des BGH dazu sind aus Sicht des ehemaligen Senatsvorsitzenden eher Insolvenzlyrik als konkrete Hinweise.

    „Fragen über Fragen“ (Teil 1)

    Mit Prof. Dr. Godehard Kayser, dem ehemaligen Vorsitzenden Richter des IX. Zivilsenats am BGH, diskutieren wir die „neue Ausrichtung “ der Vorsatzanfechtung. Vor allem die Insolvenzverwalter und die Instanzgerichte stehen ein wenig hilflos da, wenn es um die Auslegung einzelner Passagen in den jüngeren Entscheidungen des Senats geht. Die Kritiker eines ausufernden Anfechtungsrechts hingegen begrüßen den eingeschlagenen Weg. Wir wollen die neue Rechtsprechung eingehend beleuchten und diskutieren mit unserem Gast in einer Doppelfolge ihre Ursprünge. Dabei stellen wir fest, dass nicht alles daran neu ist und es künftig eine gute Idee sein könnte, auch die Judikative trotz des Gewaltenteilungsprinzips bei Änderungen der InsO anzuhören.

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    In dieser Folge erwähnte Urteile und Aufsätze:

    BGH, Urt. v. 6.5.2021 – IX ZR 72/20 Link: https://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/list.py?Gericht=bgh&Art=en&sid=0053906c55b5a1480d10145a1a7b2826

    BGH, Urt. v. 3.3.2022 – IX ZR 78/20 Link: https://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/list.py?Gericht=bgh&Art=en&sid=f3a6a16df1c155a76133f4ad25dbd132

    Kayser, Godehard: „Konsequenzen des neuen Anfechtungsrechts für die Rechtsprechung des BGH – Viel Lärm um nichts?“, ZIP 2018, 1153 ff. Link: https://www.juris.de/perma?d=jzs-ZIP-2018-24-1153-01-A-01

    Schoppmeyer, Heinrich: „Rechtssystematische Überlegungen zum Insolvenzanfechtungsrecht nach der Reform – 11 Thesen und eine Schlussfolgerung“

    Teil 1: WM 2018, 301 ff. Link Teil 1: https://www.juris.de/perma?d=jzs-WM-2018-07-0301-1

    Teil 2: WM 2018, 353 ff. Link Teil 2: https://www.juris.de/perma?d=jzs-WM-2018-08-0353-1

    „Das StaRUG ist kein Beratertool, um Finanzierer zu benachteiligen“

    Dr. Frank Schäffler, Partner bei GRUB BRUGGER, erläutert den außergewöhnlichen „Karlsruher StaRUG-Fall“ — die Restrukturierung eines international tätigen Handelsunternehmens. Als Berater war er auf der Unternehmensseite tätig, als es darum ging, mehrheitlich ausländische Umsatzsteuerforderungen zu restrukturieren und betrat Neuland in dieser Restrukturierungssache.

    Können in einen StaRUG-Plan auch ausländische Steuerforderungen, insbesondere Steuerforderungen aus Nicht-EU-Ländern einbezogen werden? Wie gelang es, bestehende Finanzierungen nur minimal zu tangieren? Was war das entscheidende Kriterium bei der Gruppenbildung? Wir erfahren außerdem, warum ein IDW S6-Gutachten – das derzeit noch im Entstehen war – die ideale Brücke im Verfahren wurde.

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    Bericht im InDat-Report: https://is.gd/01_restruct_law